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Konzept:

Autarke Energieversorgung und einzigartige Aufenthaltsqualität

Quartierskonzept

Das Stadtquartier der Zukunft

Eine neu konzipierte Welt für Arbeit, Forschung und Bildung, einher­gehend mit umfas­senden gesellschaft­lichen Angeboten für Kultur, Freizeit und Gastronomie.

Städtebau

Ein lebendiges Quartier für Berlin 2030

Das Areal wird vom ehemaligen Industrie­gelände zu einer neuen sozialen, kultu­rellen und infra­strukturell ergänzenden Lebenswelt für Oberschöne­weide trans­formiert. Das BE-U soll der Öffent­lichkeit zu jeder Zeit zugänglich sein.

Energiekonzept

So autark wie möglich

Unter Verwendung neuester Techno­logien und in enger Partnerschaft mit GASAG Solution Plus entstehen am BE‑U inno­vative Lösungen für die Energie­­ver­sorgung der Zukunft.

Kreislaufwirtschaft

Selbstver­sorgung, wo immer es geht

Auf allen Ebenen des BE-U | Behrens-Ufer ist das Ziel eine weitest­gehende Selbst­versorgung. Erreicht werden soll das durch verschiedene Kreislauf­systeme, die Ressour­­cen und bei der Produktion entstehende Wertstoffe vor Ort erzeugen, nutzen und wieder­verwerten.

Soziales

Mensch im Mittelpunkt

Nach mehr als 100 Jahren erhalten Anwohner und Besucher hier nun erstmals eine wertvolle Lebenswelt direkt an der Spree. Am BE-U | Behrens-Ufer entsteht ein neuer gesellschaftlicher Mittelpunkt in Oberschöne­weide – für jedermann.

Partizipation

BE-U innovation LABs

Die ambitionierte Vision des BE‑U | Behrens‑Ufer erfordert Experten­wissen in vielen verschiedenen Bereichen.

ESG

Gelebte Nachhaltigkeit

Die Entwicklung und der Betrieb eines nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Gewerbestadtquartiers funktioniert nur im Dreiklang von E, S und G.

Gastronomie

Genuss pur – Die neue Gastronomie

Ob gesunder Mittagssnack oder High‑Class Menü, die Gastro-Szene am BE-U | Behrens-Ufer greift den nachhaltigen, autarken Leitgedanken des Quartiers in einem ganzheitlichen Gastronomiekonzept auf.

Quartierskonzept

Das Stadtquartier der Zukunft

Städtebau

Ein lebendiges Quartier für Berlin 2030

Energiekonzept

Einzigartige Balance zwischen Arbeit und Freizeit

Kreislaufwirtschaft

Urbanen Lebens­mittel­versorgung der Zukunft

Soziales

Zu jeder Tages- und Jahreszeit attraktiv für die Menschen

Partizipation

Einzigartige Balance zwischen Arbeit und Freizeit

ESG

Einzigartige Balance zwischen Arbeit und Freizeit

Gastronomie

Einzigartige Balance zwischen Arbeit und Freizeit

Die Vision des BE-U

Das BE-U | Behrens-Ufer soll ein zukunftsfähiges, lebenswertes Gewerbestadtquartier mit internationalem Vorbildcharakter werden. Das konsequent nachhaltige Konzept – sowohl als Gewerbestandort als auch als Raum für Gemein­schaft – setzt den Fokus auf die Bedürfnisse des Menschen und auf zukunftsfähige Energielösungen und umfassende Kreislaufwirtschaft. Durch die Zusammenführung von Wissenschaft und Unter­nehmertum, Bildung und Innovation an einem menschzentrierten, innovationsfördernden Ort wird das Behrens-Ufer den sozio-ökologischen Herausforderungen der Zukunft begegnen.

„Mit dem Behrens-Ufer leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft, indem wir zeigen, dass ein Konzept für einen ökologisch und sozial nach­haltigen Gewerbe­standort mit Fokus auf das leichte Produktionsgewerbe funktioniert und angenommen wird. “

Robert Sprajcar, Vorstand der DIEAG

Städtebau:
Ein lebendiges Quartier für Berlin 2030

Das bereits mit dem Bezirk Treptow-Köpenick abge­stimmte städte­bau­liche Gesamtkonzept sieht eine Mischung aus denkmal­geschütztem Bestand und modernem Neubau mit einzelnen markanten Hoch­punkten, neuen Durch­wegungen und öffent­lichen Plätzen sowie die Einrichtung einer durch­gängi­gen Uferpromenade entlang der Spree vor.

Das Areal wird vom ehemaligen Industrie­gelände zu einer neuen sozialen, kultu­rellen und infra­strukturell ergänzenden Lebenswelt für Oberschöne­weide trans­formiert. Das BE-U soll der Öffent­lichkeit zu jeder Zeit zugänglich sein. In der Gestaltung des Quartiers unter­streichen die Öffnung der Sicht­achsen hin zur Spree und die breite Promenade direkt an der Spree das offene, einladende Konzept.

Energie:
So autark wie möglich

Die Energieversorgung des BE-U I Behrens-Ufers basiert auf einem quartiersweit integrierten, weitest­gehend autarken Konzept. Dieses baut auf vor Ort genutzte regene­rative Energiequellen und soll in der Zukunft in der Lage sein, mehr Energie zu erzeugen, als das Quartier selbst benötigt. Für die Bereitstellung grüner, quartiers­erzeugter Energie werden unter anderem die Nutzung von Tiefen­geothermie, Sonnenenergie (PV/PVT) und Wasserkraft, die thermische Nutzung der Spree sowie innovative Recycling- und Speichersysteme geprüft. Im gesamten Areal werden Nieder­spannungsnetze installiert. Das ermöglicht nicht nur eine direkte Verwendung von PV-Strom ohne Umwandlung, sondern reduziert den Strombedarf insgesamt.

Möglich wird diese zukunftsfähige Energieversorgung auch durch die hocheffiziente Bauweise der Gebäude des BE-U. Hier werden neben smarter Gebäudetechnik unter anderem Technologien wie wasserführende Lehmdecken in nachhaltigen Holzkonstruktionen eingesetzt.

Die am BE-U
verwen­deten
Techno­logien

Solarenergie

Für die innerstädtische Strom­erzeugung ohne fossile Brennstoffe sind Photo­voltaik-Anlagen die richtige Antwort. Diese Anlagen werden gewöhnlich auf den Dächern installiert, so dass die anfallende Sonnenenergie vor Ort genutzt werden kann. Im Fall des BE-U ist dies jedoch anders. Hier werden die Module in die Fassaden des Quartiers integriert, um die Dächer für eine Nutzung als Dachgärten freizuhalten. Die Sonneneinstrahlung wird maximal genutzt, indem die Photovoltaik-Module mit thermischen Modulen kombi­niert werden. Diese Photo­voltaik-Thermie-Kollektoren (PVT) stellen neben Strom auch noch Wärme zur Verfügung.

Wärmepumpen

Die entscheidende Rolle bei der Wärme­versorgung der Gebäude werden Wärme­pumpen spielen. Die Wärmepumpen erhöhen das Temperaturniveau von Umwelt­­wärme, so dass sie auf das Heiz­system über­tragen werden kann. Als Umwelt­wärme wird die Umgebungs­luft über Luftwärme­tauscher und die Sonnen­einstrahlung mit Hilfe der PVT-Kollektoren genutzt. Im Sommer werden die Wärme­pumpen auch zum Kühlen eingesetzt. Neben der Effizienz haben sie den Vorteil, dass sie ohne Verbrennung funktionieren. Mit grünem Strom für den Betrieb der Wärmepumpen wird somit kein CO2 ausgestoßen.

Eisspeicher

Auch mit Eis lässt sich heizen. Bei einem Eisspeicher wird die Energie genutzt, die beim Phasenübergang von Wasser zu Eis frei wird. Dies findet bei einer Temperatur von konstant 0°C statt. Wenn es draußen deutlich kälter ist, kann die Wärmepumpe effizienter mit dem Eisspeicher betrieben werden, als es mit der Außenluft möglich wäre. Ein weiterer Vorteil ist, dass auf wenig Volumen viel Energie gespeichert werden kann. In dem Phasen­übergang ist so viel Energie gespeichert, wie zum Erhitzen von 0°C kalten Wasser auf 85°C nötig wäre. Der Eisspeicher kann das ganze Jahr genutzt werden. Im Sommer eignet sich der Speicher, um Kälte über den Tag verteilt einzuspeichern und konzentriert zur Mittagszeit wieder abzugeben. Dadurch können Strom­spitzen in der Mittagszeit vermieden und die Effizienz der Wärmepumpe durch den nächtlichen Betrieb bei niedrigeren Temperaturen erhöht werden.

Kaltnetz

Das Kaltnetz führt die verschiedenen Umweltquellen und die Verbraucher zusammen, um Synergien zu schaffen. Die niedrigen Temperaturen im Kaltnetz werden mithilfe von dezen­tralen Wärme­pumpen auf ein Temperaturniveau gebracht, das von den Nutzern benötigt wird. Damit können Heizung und Kühlung gebäu­de­spezifisch betrieben werden. Weil das Leitungsnetz kalt ist, werden Wärmeverluste im System vermieden. So werden die Energiebedarfe im Betrieb reduziert und die erneu­erbaren Energien effizienter genutzt.

Vertical Farming

Vertical Farming ist eine revolutionäre Form der Nahrungsmittelproduktion auf begrenztem urbanem Raum. In vertikal ausgerichteten und nahezu komplett automatisiert bewirt­schafteten Feldern soll am BE-U ein großer Teil der vor Ort benötigten pflanzlichen Lebensmittel angebaut werden. Dabei kommt ein ausgeklü­geltes Kreislaufsystem zum Einsatz, das zum Beispiel das bei der Produk­tion entstehende CO2 wieder zur Düngung einbezieht. Neben dem Anbau von Gemüse wird auch das Einbeziehen von Pilz- und Fischzucht in diesen Kreislauf geprüft, inspiriert von den außer­gewöhn­lichen räumlichen und baulichen Möglichkeiten des BE‑U.

Weitere Energiequellen in Untersuchung

Die DIEAG Unternehmensgruppe und GASAG Solution Plus erstreben eine nachhaltige Energieversorgung für das Quartier an, wofür jede Möglich­keit am Standort betrachtet wird. Das über­geordnete Ziel ist die CO2-Neutralität mit einem möglichst hohen Anteil lokal erzeugter erneuer­barer Energien. Aktuell werden verschie­dene zusätzliche erneuerbare Energien auf ihre Eignung untersucht. Unter anderem wird eine Potenzial­studie zur Tiefengeothermie am Standort ausgeführt, um die Ressourcen des Erdreichs weiter zu erkunden. Auch das Wasser der angrenzenden Spree bietet Perspek­tiven, um mehr erneuerbare Energien einzubeziehen. In Zukunft soll eine Kombination der eingesetzten Technologien eine hohe Umwelt­verträg­lich­keit bei niedrigen Betriebskosten bieten.

Kreislauf­wirtschaft:
Selbstver­sorgung,
wo immer es geht

Auf allen Ebenen des BE-U | Behrens-Ufer ist das Ziel eine weitest­gehende Selbst­versorgung. Erreicht werden soll das durch verschiedene Kreislauf­systeme, die Ressour­­cen und bei der Produktion entstehende Wertstoffe vor Ort erzeugen, nutzen und wieder­verwerten.

Beispiele hierfür sind die Lebens­mittelproduktion in Vertical Farming Systemen, Regen­wasser­speicher und ‑nutzung oder thermisches Recycling.

Die Rohstoffkreisläufe der ansässigen Unternehmen werden zum gegen­seitigen Nutzen und im Sinne regene­rativen und zukunfts­fähigen Wirtschaftens harmonisiert. Auf eine stringente Ausrichtung der Mieter und Konzepte für Gastro­nomie und Freizeit zur Umsetzung dieser quar­tier­weiten Kreislauf­wirtschaft wird von Anfang an geachtet.

Soziales:
Mensch im Mittelpunkt

Eine Welt, in der der Mensch im Mittelpunkt steht, mit all seinen Wünschen, Möglichkeiten und Bedürfnissen – Durch die menschzentrierte Vision wird das BE-U |Behrens-Ufer zum innovativen, synergetisch vernetzten Standort mit einer lebendigen Gemeinschaft.

Unternehmen forschen, entwickeln, erfinden und produzieren hier, Kreative und Visionäre finden Raum zur Entfaltung – autark und nachhaltig. Nach mehr als 100 Jahren erhalten Anwohner und Besucher hier nun erstmals eine wertvolle Lebenswelt direkt an der Spree. Am BE-U | Behrens-Ufer entsteht ein neuer gesellschaftlicher Mittelpunkt in Oberschöne­weide – für jedermann und zu jeder Zeit. 

Auf dem ganzen Gelände und insbesondere entlang der breiten Uferpromenade entstehen vielfältige Gastronomie­konzepte und Angebote für Freizeit, Erholung und Gesundheit. Die Dachgärten und begrünten Freiflächen des BE-U sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Soziale Einrichtungen wie Schule und Kindergarten auf dem Gelände und die weiterführenden Bildungs­angebote des Quartiers unterstreichen die mensch­zentrierte Vision des BE-U.

Partizipation:
Die Lösungen für morgen gemeinsam finden und umsetzen

Die ambitionierte Vision des BE‑U | Behrens-Ufer erfordert Expertenwissen in vielen verschiedenen Bereichen. Am BE-U wirken daher Innovation LABs zu den unterschiedlichen Themen des Konzepts, die, mit unter anderem internationalen Experten besetzt, innovative und sinnvolle Lösungen finden und stete Weiterentwicklung bestehender Systeme in der Zukunft garantieren. Diese Arbeitskreise werden stetig weiternetwickelt und sollen neben Energie- und baulichen Themen auch gesellschaftliche und kulturelle Inhalte bearbeiten. Als erster Ort der Begegnung mit der Öffentlichkeit am Behrens-Ufer wird Ende 2023 das Informations­zentrum des BE-U auf dem Gelände eröffnet.

ESG:
Gelebte Nachhaltigkeit

Unser Leitbild für ein nachhaltiges Investieren in die Zukunft basiert auf einem CO2-neutralen und energieautarken Gewerbestadtquartier, das als lebendiger Aufenthaltsraum für Nutzer, Anwohner und Besucher gleichermaßen fungiert. So verschmelzen beim BE-U ökologische, soziale und ökonomische Aspekte der Nachhaltigkeit zu einem zukunftsfähigen Ort zum Arbeiten und Leben.

Auf der ökologischen Ebene stehen unter anderem eine ressourcenschonende Bauweise, innovative Gebäudetechniken zur Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien, ein integriertes Recyclingkonzept und Wassermanagement im Fokus. ein integriertes Recyclingkonzept und Wassermanagement.

Der Mensch steht im Mittelpunkt – dieser Leitsatz des BE-U wird betont durch den hohen Freizeit- und Erholungswert im Quartier und einer für den gesamten Stadtteil gesteigerten Lebensqualität. Neben der Förderung von Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Vereinen, fördert das BE-U die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und stärkt durch die Einbindung von gesundheitsnahen Dienstleistungen die Gesundheit von Nutzern und Besuchern.
Auf der ökonomischen Ebene sichern die international anerkannten ESG-Richtlinien zu nachhaltigen Anlage- und Investmentstrategien die Wirtschaftlichkeit des BE-U.

Gastronomie:
Neue Maßstäbe setzen

Mit seinem ganzheitlichen Ansatz leistet das BE-U entlang der 500 Meter langen Uferpromenade auf rund 15.000 m2Gastronomiefläche an der Spree Pionierarbeit. Ein breitgefächertes und zeitgemäßes kulinarisches Angebot wird künftig täglich für rund 10.000 arbeitende Menschen, 14.000 Studierende und die vor Ort lebende Community bereitgestellt. Auch die bis zu 4.000 täglich zu erwartenden Besucher können sich auf verschiedene Etablissements und unterschiedlichen Speisekarten freuen.

Ein Team aus erlesenen Gastronomen und dem innovationLab Food entwickelt am BE-U ein Gastronomiekonzept für eine moderne Esskultur. Im Fokus stehen die sich wandelnden Anforderungen an eine gesunde und nachhaltige gastronomische Versorgung, gepaart mit kulinarischen Highlights der Extraklasse sowie die Einbindung digitaler Services wie die Grab & Go-Technologie. Diese Technologie wird bereits bei ersten Supermärkten umgesetzt. Betreiber und Gastronomen greifen hierbei auf die gleichen Ansätze zurück: Vor Ort produzierte Zutaten und Lebensmittel, eine Reduktion von Abfall, insbesondere von Plastikmüll, ein ressourcenschonender ganzjähriger Betrieb und eine digitale Integration für die Community.

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