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Pressemitteilung

Das „Behrens-Ufer“ – Innovativer Zukunftsstandort mit Tradition

Behrens-Ufer Gelände von oben nachher

Das „Behrens-Ufer“ – Innovativer Zukunftsstandort mit Tradition

Berlin, 15. Juni 2020 – Lange galt der Stadtteil Oberschöneweide im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick als grau und mit seinem industriellen Charme als wenig anziehend. Das zu ändern und Oberschöneweide wieder für Anwohner und Studenten, aber auch für Arbeitgeber und Berlin-Touristen attraktiver werden zu lassen, hat sich die DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG (DIEAG) vorgenommen. Auf dem im Mai 2019 erworbenen Areal „Behrensufer“ befindet sich heute ein im „Dornröschenschlaf“ schlummerndes Stück Industriegeschichte. Der einst von AEG Gründer Walter Rathenau in Auftrag gegebene und von Peter Behrens realisierte „Behrensbau“ ist eines der Wahrzeichen des Bezirks. Und gleichzeitig steht das Gebäude wie kaum ein anderes in Berlin für Gründergeist und Innovation, wurden doch hier ab 1917 von AEG unter dem Markennamen „N.A.G.“ die ersten Elektrofahrzeuge entwickelt und hergestellt. In DDR-Zeiten diente der Behrens-Bau dann der Herstellung von Röhren und Fernsehgeräten. Zu diesem Zweck wurde das Areal sukzessive um An- und Neubauten erweitert. Im Ergebnis entstand entlang der Ostendstraße ein massiver Betonriegel. Als unattraktive Wand trennt dieser die angrenzenden Anwohner von der den Stadtteil prägenden Spree. Ein unbefriedigender Zustand, der bis heute anhält. 

Die „Demokratisierung des Behrensufers“

Die Pläne der DIE AG sehen deshalb für das Quartier „Behrensufer“ eine nachhaltige Frischzellenkur vor, an deren Ende nicht nur die Nutzer des entwickelten Gewerbestandorts, der zu den elf Zukunftsstandorten Berlins zählt, profitieren, sondern auch Anwohner und der gesamte Bezirk. „Wir möchten das Areal den Menschen zurückgeben. Wir wollen das bis jetzt noch abgeschottete Behrensufer demokratisieren“, sagt Petra Müller, Leiterin der Projektentwicklung der DIE AG. „Dazu gehört die Öffnung des Areals und die freie Zugänglichkeit zum eigentlich idyllischen Uferweg entlang der Spree.“ Tatsächlich plant die DIEAG, wesentliche Teile des massiven Betonriegels entlang der Ostendstraße zu entfernen. Es sollen diverse Sichtachsen zum Spreeufer erzeugt werden sowie Durchwegungen und Ruhezonen mit hoher Aufenthaltsqualität für Anwohner, Nutzer und Gäste entstehen. Auch soll die fast zu 100 Prozent versiegelte Grundfläche von ca. 100.000 m2 Größe aufgelockert und mit diversen Grünflächen versehen werden, was auch dem Stadtklima nachhaltig zugutekommen wird.

Die Rückkehr von Innovation an einen einst etablierten Standort 

Eine weitere Belebung des Quartiers erfolgt durch die Erzeugung von modernen Arbeitswelten mit Platz für mehr als 10.000 Angestellte in Forschungsbereichen wie Elektromobilität, Industrie 4.0, Internet of Things und Künstliche Intelligenz. Es wird angestrebt, dafür eine Fläche von mehr als 270.000 m2 zu entwickeln. Die unmittelbare Nachbarschaft zum Technologie- und Gründerzentrum (TGS) und der seitens des Bezirks angestrebte Einzug von Teilen der benachbarten HTW in die für Wissenschaft und Lehre prädestinierten Räumlichkeiten des Peter-Behrens-Baus, lassen dort ein effizientes Zukunfts- und Innovationsdreieck auf dem Gesamtgelände entstehen. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 1 Mrd. EURO entwickelt sich vor Ort ein bedeutender Inkubator nicht nur für Technologien, sondern auch für die Arbeitsplätze der Zukunft. Davon wird der Bezirk Treptow-Köpenick in besonderer Weise profitieren, erhält er doch ein neues und lebendiges Zentrum mit überregionaler Strahlkraft. „Wir fokussieren uns bei der Entwicklung des Behrens-Ufers nicht ausschließlich auf die Errichtung von Büro- und Arbeitsflächen. Unsere Projektentwicklung soll nachhaltigen Charakter haben und ist langfristig angelegt. Stadtplanerische Aspekte, wie das Schaffen einer sozialen Infrastruktur, die Belebung des Quartiers durch vielfältige kulturelle Angebote und die Einbindung des Spreeufers mit seiner hohen Anziehungskraft, sind für uns wesentliche Bestandteile einer verantwortungsvollen Planung.“, stellt Marcel Priefert, einer der Vorstände der DIEAG fest. „Ein Nutzungsmix aus Büroflächen, Verwaltung, Lehre, ausgewählter Gastronomie, nahversorgenden Einzelhandel, vielfältigen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung Hotellerie und Kitaflächen erzeugt eine Anziehungskraft, die weit über den Bezirk Treptow-Köpenick hinausreichen wird. Auch der Einbezug des Wassergasttourismus wird das Areal und seine Bedeutung weiter aufwerten“. Dass kulturelle, wirtschaftliche und soziale Vielfalt ein wichtiger Baustein in der Neuentwicklung des Behrensufers ist, zeigt sich auch in der Absicht, die Neu- und Umbauten möglichst heterogen zu gestalten. Zu diesem Zweck beabsichtigt die DIEAG die Planung zu den einzelnen Gebäuden an unterschiedliche Architekten zu vergeben, um eine abwechslungsreiche Gestaltung zu gewährleisten.

Transformationsprozess des Berliner Süd-Osten

Die Revitalisierung des denkmalgeschützten Behrensbaus und die Errichtung effizienter und funktionaler Neubauten am Standort Oberschöneweide sind Teil eines Transformationsprozesses im Berliner Süd-Osten. Mit der bevorstehenden Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER verändert sich die Makrolage des Standorts erheblich. Zukünftig profitiert das Behrens-Ufer davon, auf halbem Weg zwischen dem Zentrum Berlins und dem BER zu liegen. Auch durch den ebenfalls im Süd-Osten gelegenen Wissenschafts- und Forschungsforschungsstandort Adlershof sind dann gegenseitige fruchtbare Synergieeffekte zu erwarten und die Anziehungskraft der in Nachbarschaft befindlichen Freizeit- und Ausflugsziele wie FEZ und Wuhlheide wird durch einen weiteren attraktiven Standort in unmittelbarer Nähe erhöht. Für die rund 271.000 Einwohner des als familienfreundlich und lebenswert geltenden Bezirks Treptow-Köpenick wäre das neue Quartier ganz sicherlich ein Gewinn.

Über die DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG

Die DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG (DIEAG) bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen im Bereich der Immobilieninvestments für institutionelle Investoren. Mit einem Projektvolumen von mehr als 2,2 Mrd. EUR (Stand August 2021) gehört sie in der Metropolregion Berlin zu den führenden Entwicklern mit Fokus auf Büro- und Wohnimmobilien. Mit der DIEAG Investmentmanagement GmbH erweiterte die DIEAG-Unternehmensgruppe ihr Angebot 2019 um Dienstleistungen im Bereich Investment- und Asset Management. Die DIEAG sieht sich im Sinne einer verantwortungsvollen Unternehmensführung entsprechend den ESG-Richtlinien zu nachhaltigen Anlage- und Investmentstrategien verpflichtet. Mit Unternehmenssitzen in Berlin, Hamburg und Schönefeld positioniert sich die DIEAG-Unternehmensgruppe zunehmend überregional. Weitere Informationen im Internet: www.die.ag

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