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Ein Meilenstein ist geschafft: Symbolischer Spatenstich für das BE-U | Behrens-Ufer am 25. Oktober 2023

Ein Meilenstein ist geschafft: Symbolischer Spatenstich für das BE-U | Behrens-Ufer am 25. Oktober 2023

Nach vier Jahren Planungszeit, intensiven Gesprächen mit Bezirk, Ämtern, Partnern und weiteren Beteiligten konnte am 25. Oktober mit dem symbolischen Spatenstich der offizielle Projektstart des BE-U | Behrens-Ufer gebührend gefeiert werden.

Die Feierlichkeiten folgen unmittelbar auf den Abschluss der ersten bauvorbereitenden Maßnahmen im denkmalgeschützten Bestand (Peter-Behrens-Bau mit Halle 5 und Haus F) und der Baufeldfreimachung im rund zwei Hektar großen Süd-West-Karree des Areals.

Im Beisein des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner, wurde als Zeichen der besonderen Verbundenheit der DIEAG mit dem ehemaligen Industrieareal eine junge Eberesche, gestiftet von der Bürgerstiftung Treptow-Köpenick, als erstes neues Element der künftigen grünen Außenanlagen in den Boden des ehemaligen Industrieareals gesetzt. Die Eberesche wurde hierbei nicht zufällig ausgewählt. Der Baum mit den roten Beeren galt schon den alten Germanen als Symbol des Wiedererwachens – wie passend für das Behrens-Ufer, das mit dem BE-U das ehemalige Industrieareal als eines der innovativsten Gewerbestadtquartiere Europas wiederbeleben wird. Bis Ende 2028 entstehen hier in historischen und neuen Gebäuden insgesamt 235.000 m2 Mietfläche für Gewerbetreibende primär aus den Bereichen Life-Science, Labor und Light-Industrial.

Im Beisein von rund 300 Gästen sagte Robert Sprajcar, CEO der DIEAG Unternehmensgruppe: “Wir freuen uns sehr, dass hier nach mehreren Jahren der Planung in Kürze die bauliche Umsetzung des BE-U erfolgen wird. Ich bedanke mich bei allen Projektbeteiligten, die mit uns gemeinsam eines der weltweit modernsten und nachhaltigsten Stadtquartiere realisieren. Als symbolisches Zeichen dient die Setzung des Baumes. Dieser wird während der Bauphase seinen Standort wechseln, bis er an seinem Bestimmungsort dann zur vollen Reife kommt. Wir danken der Bürgerstiftung Treptow-Köpenick für die Spende des Baumes.” Sprajcar fügt hinzu: “Mitarbeiter und Gäste des BE-U partizipieren von einem Umfeld aus Hochschule, Kunst- und Kulturstätten sowie an einer Gastronomiekultur, die Genuss und Ernährungsbewusstsein kombiniert.”

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, sagt: „Das Behrens-Ufer ist eines der Leuchtturmprojekte der Berliner Stadtentwicklung – und wird zu Recht in einem Atemzug mit der Urban Tech Republic, der Siemensstadt Square und dem Molkenmarkt in Berlin-Mitte genannt. Und das Behrens-Ufer ist auch ein gutes Beispiel für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privaten Investoren. Für Nachhaltigkeit stehen das einmalige Geothermieprojekt ebenso wie die Einbeziehung der Anwohner sowie der Unternehmen, die am Behrens-Ufer tätig sein werden. Der heutige Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein für den gesamten Zukunftsort Oberschöneweide und bei der Schaffung von bis zu 12.000 Arbeitsplätzen.”

Klemens Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, betont: “Es macht uns stolz, mit unserer Tochter ZÜBLIN an der Revitalisierung dieses Quartiers beteiligt zu sein. […] Das Projekt ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein altes Industriegelände in einen lebendigen und vielseitig nutzbaren Ort für die Zukunft umgewandelt werden kann und Modernisierung, Klima- und Denkmalschutz zusammengebracht werden können. […] Das Lob für dieses Projekt gehört der Stadt Berlin. Aber vor allem der DIEAG für den Mut, so ein Projekt konsequent umzusetzen. […] Das ist für uns ein echtes Leuchtturmprojekt. Diese Chance kriegen wir nicht so oft. Es freut mich ganz besonders, weil ich glaube, das ist das Bauen der Zukunft – partnerschaftlich, auf Augenhöhe. Mit Mut zum Risiko, neue Wege zu gehen und wirklich zu zeigen, was man kann und was technisch möglich ist. […] Vielen Dank und Glückauf!”

Till Ackers, Technischer Bereichsleiter, Ed. ZÜBLIN AG ergänzt: “Unsere langjährige Zusammenarbeit ist über eine Zeit von circa sechs bis sieben Jahren gewachsen. Wir sind seit der Due Diligence vor vier Jahren mit dabei. Vorlaufzeiten dieser Art sind wir in der Regel nicht gewohnt. Und so planen wir mittlerweile an sechs Teilprojekten die Phasen eins bis vier. Das sind allein über 100.000 Quadratmeter BGF und ein Auftragsvolumen von über 170 Millionen Euro. Von diesen sechs Teilprojekten sind vier denkmalgeschützt. Wir sind mittlerweile mit über 40 Leuten hier vor Ort und räumen zurzeit die Etagen des Peter-Behrens-Baus. Alles, was dort an Rohstoffen vorhanden ist, soll möglichst weiter genutzt werden. Hier zeigt sich, wie Modernisierung, Klima- und Denkmalschutz auf einer städtischen Fläche Hand in Hand mit dem Auftraggeber und mit den Planern ganzheitlich gelingen kann. Vielen Dank dafür.” Und Ackers schließt mit den Worten: “Aus Mut wird Fortschritt gemacht.”

Einen wichtigen Fortschrittmotor bilden die Innovation LABs des Projektes. Mit den Themen new energy, food, arts & culture sowie urban development entsteht eine Entwicklungsplattform, die dem Wissensaustausch und der Weiterentwicklung des Standortes dienen soll. Die Arbeitsergebnisse der LABs werden unmittelbar in die Quartiersentwicklung und damit in die Prägung des künftigen Innovationsstandortes Oberschöneweite einfließen.

Robert Sprajcar resümiert: “Mit dem Spatenstich kommen wir jetzt vom Reden ins Handeln. Wir wollen unsere Vision für das innovativste, nachhaltigste Quartier der Welt umsetzen. Und dafür sind die Innovation LABs die perfekte Grundlage. Dort schaffen wir Innovationen, die wir für die Umsetzung der Planung und letztlich auch für den Bau benötigen.”

In diesem Sinne packen wir weiter an: Für die Zukunft Schöneweides als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort! Für die Zukunft Berlins!

Wir bedanken uns herzlich bei den zahlreichen Gästen sowie bei allen Mitarbeitern und Helfern, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

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